Zuverlässiger Import basiert auf fünf Kontrollen: freigegebene Spezifikation, repräsentatives Muster, dokumentierte Verpackung, realistischer Produktions- und Transitplan sowie ein Angebot mit benanntem Incoterm-Ort. DDP erleichtert den Kostenvergleich, ersetzt aber keine lokalen Importpflichten.
Ein niedriger Stückpreis garantiert kein zuverlässiges Lieferergebnis. Importeure brauchen Konformität, planbare Verladung, nutzbare Dokumente und klare Verantwortlichkeiten.
Ein kaufmännisch-technisches Briefing
Produkt, Spezifikation, Verpackung, Menge und Zielort müssen in Angebot, Musteranfrage und Bestellung übereinstimmen.
Kennzeichnen Sie feste und flexible Anforderungen, damit Alternativen ohne Verlust kritischer Kriterien angeboten werden können.
- Spezifikation und Anwendung
- Packung, Karton und Palette
- Testmenge und Jahresprognose
- Zielort und Zeitfenster
- Incoterm mit benanntem Ort
Vor der Produktion freigeben
Dokumentieren Sie Mustercode, Datum, Spezifikationsversion und Ergebnis. Bei Private Label sind Produkt und Verpackung getrennt freizugeben.
Zertifikate und Prüfunterlagen müssen zum konkreten Produktionsumfang passen und in der Bestellung genannt sein.
Verladung, Transit und Wareneingang
Palettierung, Gewichte, Containerbelegung, Lagerung und Kennzeichnung sind vorab zu klären.
Für Erstaufträge und Aktionen sollte Zeitreserve für Zoll, Artwork und Verpackungsbeschaffung eingeplant werden.
- Container- und Palettenplan
- Charge und Datierformat
- Rechnung und Packliste
- Ursprung und vereinbarte Dokumente
- Entladeanforderungen
DDP-Angebote richtig nutzen
DDP muss Zielort, Gültigkeit, Menge, Annahmen und Ausschlüsse nennen. So lässt sich ein Lieferpreis besser vergleichen.
Incoterms ersetzen keine Produktkonformität. Importeurstatus, Registrierung, Steuern und lokale Lebensmittelregeln sind fachlich zu prüfen.



